Laurell K. Hamilton: Schattenkuss

Meredith Gentry ist mehr als nur Privatdetektivin. Sie ist eine Sidhe, eine adlige Fey, die auf eine Existenz bei Hofe nur allzu wenig Lust verspürt und sich daher hinter ihrem Job und der zugehörigen Tarnung verschanzt. Dummerweise fliegt ihre Tarnung auf und so findet sie sich bald mehr oder weniger gezwungenermaßen am Hof ihrer Tante wieder. Dort wird ihr eröffnet, dass sie die Dynastie der Fey weiterführen soll. Was zu diesem Zweck unbedingt vonnöten ist, ist gezeugter Nachwuchs. Zwar liegen die Männer Meredith mehr oder weniger alle zu Füßen, dies trifft jedoch keineswegs auf ihren eifersüchtigen Cousin zu, der ihr Steine in den Weg legt, wo er nur kann.

Die Autorin Laurell K. Hamilton ist vor allem durch erotisch angehauchte Vampirromane (”Anita Blake”) bekannt geworden und wagte sich mit diesem ersten Band eines Mehrteilers (zweiter Teil: Nachtschwärmer) in einen etwas anderen Bereich der Fantasy.

“Schattenkuss” spielt im Grunde in einer Parallelrealität, die gegenwärtig ist oder geringfügig in der Zukunft liegt, in der die Autorin aber davon ausgeht, dass Fey anerkannte Personen der Gesellschaft sind. Es wurden Kriege gegen Fey geführt, aber es existieren auch Botschaften für die Verständigung zwischen Menschen und Fey, und davon abgesehen ist ein Großteil der Menschen mittlerweile auch magisch begabt.

Viele klassische Figuren und „Regeln“ einer solchen Fantasy wurden von der Autorin aufgegriffen, indem sie neben der Magie, dem Geschlecht der Fey und im speziellen der Sidhe auch Selkies, Kobolde, Oger und andere in ihre Welt einbindet.
Auch die Existenz eines gewissen Kodex, nach dem die Fey leben und ihre Unterteilung in Gesinnungen (seelie und unseelie) sind nicht unbekannt und wurden auch bereits im Rollenspielbereich aufgegriffen (”Changeling: The Dreaming”).
Des weiteren behindert Metall magische Ausübung und Eisen schließlich ist das einzige Mittel, die an sich unsterblichen Fey zu töten, ebenfalls nichts Ungewöhnliches, wenn man sich viel im Genre bewegt.

Ein Leitsatz des Unseelie-Hofes ist „Liebe jede Fee so, wie sie ist“. Dieser Punkt ist in bezug auf das Buch sehr wörtlich zu nehmen, denn dort wird sehr viel geliebt, vor allem im körperlichen Sinne.
Wer zu diesem Buch greift, um eine schöne oder spannende Geschichte aus dem Fantasy-Sektor zu lesen, wird gerade wegen dieses Punktes vermutlich schnell enttäuscht sein. Wer das Buch jedoch nicht ganz so ernst nimmt, sich gern auch mal seicht unterhalten lässt und gegen reichlich Sex in Romanen beziehungsweise das ausgiebige Nachdenken über Sex nichts einzuwenden hat, für den lohnt es sich, zuzugreifen.
Zwar kann man die Masse der beschriebenen Sexabenteuer sehr übel nehmen, anrechnen muss man ihnen in jedem Fall, dass die Autorin mit ihnen sehr viel Phantasie beweist und sie sehr bildhaft und stilvoll in Szene gesetzt hat. Das Ganze ist eher erotisch als platt.

Nimmt man die Sexkomponente aus dem Buch, bleibt tatsächlich nicht allzu viel übrig. Hier zeigen sich dann rasch unlogisches Charakterverhalten gerade bei der Hauptperson und Wiederholungen, die recht schnell nervig werden können.

Dass dieser Roman seichte Unterhaltung ist, von der sich in der gegebenen Form am ehesten Frauen angesprochen fühlen werden, ist im Falle von “Schattenkuss” meiner Meinung nach nichts Ehrenrühriges. Das Buch weist einen ganz eigenen Charme auf, weshalb der Titel als Tipp des Monats hier auftaucht, auch wenn es sehr viel “bessere” Bücher gibt. So etwas liegt bekanntlich immer im Auge des Betrachters und ich finde, “Schattenkuss” hat auf seine ganz eigene Art und Weise durchaus eine nachhaltige Wirkung.

Mittlerweile, der Roman erschien in deutscher Sprache ja bereits 2002, kann man statt des ersten Teils auch die beiden ersten Teile zusammen als Taschenbuch kaufen (”Schattenkuss/Nachtschwärmer” erschien im 2007 bei Blanvalet). Weitere Teile sind leider nicht ins Deutsche übersetzt worden, so dass der eine oder andere sich die Romane vielleicht gleich in englischer Sprache zulegen mag.

Die Reihenfolge der englischen Titel lautet:
1. A Kiss of Shadows
2. A Caress of Twilight
3. Seduced by Moonlight
4. A Stroke of Midnight
5. Mistral’s Kiss
6. A Lick of Frost
7. Swallowing Darkness

Liest man sich zumindest die ersten Titel durch, könnte man annehmen, dass auch Stephenie Meyer (”Twilight”, “New Moon”, “Eclipse”, “Breaking Dawn”) Hamiltons Reihe gelesen hat. Wer weiß?

Nina Blazon: Faunblut

Eigentlich recht witzig ist, wie ich zu diesem Titel gekommen bin: Über die Webseite der Autorin nämlich. Ich habe irgendwo eine Vita von ihr mit Foto und Link entdeckt und fand das Foto so sympathisch, dass ich wissen wollte, wer das ist und was diese Person schreibt. Der neueste Titel war zu dem Zeitpunkt eben “Faunblut” und auch von der Beschreibung der ganzen Bücher her war es das Buch, das mich am meisten ansprach, also habe ich es bestellt. Ist auch ein “Wälzer” von mehr als 400 Seiten, aber ein Jugendbuch mit sehr lesefreundlichem und somit eher großzügigem Schriftbild.

Die 19-jährige Jade lebt mit ihrem Vater Jakub im Hotel Larimar, gleich am Fluss Wila. Das Hotel zählt nicht viele Gäste, doch immerhin lebt Jade in Frieden, weil ihr Vater das Vertrauen der Herrscherin gewinnen und so ihre Gunst erwerben konnte. Das können andere Bewohner der Stadt nicht unbedingt von sich behaupten und die Herrscherin, Lady Mar, führt ein hartes Regiment. Ihre Patrouillen sind gefürchtet, ebenso das Wissen, dass die Lady unter ihren Gegnern keine Gefangenen macht …

Als die Lady zwei ihrer Gäste im Larimar einquartiert, steuert Jades Welt jedoch langsam, aber unaufhaltsam auf eine Eskalation hin. Die Nordländer Tam und sein Diener Faun sind in die Stadt gekommen, um die Echos, die die Macht der Lady bedrohen, aufzuspüren und zu vernichten. Jade hingegen ahnt, dass die Schauergeschichten über die Echos, wie sie verbreitet werden, ein düsteres Geheimnis bergen und ist entschlossen, die Wahrheit über die Echos herauszufinden.

Dass sich ausgerechnet Jade und Faun ineinander verlieben, ist nur eines von vielen Problemen, denen Jade sich plötzlich gegenüber sieht …

Dass einen keine beschauliche Lektüre erwartet, ist dem Leser bereits auf den ersten Seiten der Geschichte klar. Anstelle eines gemächlichen Einstiegs, der den Leser langsam in eine phantastische Welt einführt und die Figuren der Geschichte vorstellt, befindet sich Jade gleich zu Anfang in einer gefährlichen Situation und ist auf der Flucht. Schon hier wird deutlich, dass „Faunblut“ ein düsterer Roman ist und zugleich gibt diese erste Szene das Tempo des gesamten Romans vor. Längen gibt es keine einzige und nur selten wird es überhaupt etwas gemächlicher; das hohe Tempo der Geschichte bleibt durchweg erhalten, was bemerkenswert und zugleich mitreißend ist.

Nina Blazon hält sich nicht lange mit Beschreibungen unbekannter Wesen auf, einzig die für die Geschichte zentralen Echos werden detaillierter beschrieben. Andere Wesen werden vor dem Auge des Lesers mit der Zeit zwar deutlicher, bleiben jedoch immer ein wenig verschwommen, was ein wenig schade ist, einem jedoch mehr nach der Gesamtlektüre auffällt als mittendrin.

Dass „Faunblut“ eine Geschichte erzählt, die man in einem Rutsch durchlesen will, ist für das Buch ein ziemlich wichtiger Aspekt. Die Autorin hat eine sehr komplexe Geschichte entwickelt, die vor Ambivalenz nur so strotzt. Dies fordert den Leser auf eine angenehme Art und sorgt dafür, dass der Roman durchweg spannend bleibt und immer wieder mit Überraschungen aufwarten kann. Zugleich ist es eben dieser Aufbau, der dazu führen kann, dass man den Faden beim Lesen verliert, wenn man „Faunblut“ nicht in einem Rutsch lesen will oder kann und längere Pausen einlegt, so dass man besser ein freies Wochenende vor Augen hat, wenn man in diesen Roman einsteigt.

„Faunblut“ ist ein wundervoller, düsterer und leidenschaftlicher Roman, der uneingeschränkt zu empfehlen ist. Wer Fantasy mag, für den es aber nicht unbedingt oder gerade nicht Elfen, Orks und andere Klassiker des Genres sein müssen, findet hier einen phantasievollen, leidenschaftlichen, temporeichen und spannenden Roman, der zeigt, dass Fantasy noch viel mehr kann als Erfolgsgeschichten zu klonen, und dessen Innovationsbereitschaft sich sogar in der hübschen Covergestaltung und vor allem beim Buchtitel zeigt. Der Titel selbst spiegelt nämlich nur sehr begrenzt die Handlung, die einen erwartet, ein, dafür umso mehr die Atmosphäre des Romans – sehr gelungen!

Und für Freunde von Hörbüchern gibt es “Faunblut” seit April 2009 übrigens auch in dieser Fassung, gelesen von Nina Petri.

Ekaterina Sedia: Die geheime Geschichte Moskaus

Da Fantastik ja mein bevorzugtes Genre ist, freue ich mich natürlich besonders über empfehlenswerte Neuerscheinungen aus diesem Bereich. Wirklich noch nie enttäuscht worden bin ich dabei von russischer Fantastik, ganz gleich, welcher Ton angeschlagen wird. Sergej Lukianenko kennt mittlerweile so ziemlich jeder durch den Erfolg von Buch und Film, vor allem durch die Wächter-Reihe, aber es lohnt sich wirklich, gerade bei russischer Fantastik die Augen aufzuhalten – darum im Mai 2009 als Schwerpunkt im Schwerpunkt quasi ein paar solcher Titel als Lesevorschlag.

Den Anfang macht hierbei der im März 2009 bei Klett-Cotta veröffentlichte Roma von Ekaterina Sedia:

Galina hat schon einige Aufenthalte in psychiatrischen Kliniken hinter sich. Ihre Mutter schenkt ihre Aufmerksamkeit lieber der jüngeren Schwester, die nicht nur viel vorzeigbarer ist, sondern auch noch hochschwanger. Doch eines Morgens geht Galinas Schwester ins Bad und plötzlich schreit ein Baby. Im Bad liegt das Neugeborene mit durchtrennter Nabelschnur und das Fenster im Bad steht offen – von Galinas Schwester keine Spur. Galina sieht die Dohle auf dem Fenstersims und ist sich sicher, dass es sich bei diesem Vogel um ihre Schwester handelt, doch sie weiß auch, dass ihr das kein Mensch glauben wird.

Der Polizist Jakov wird damit beauftragt, die in letzter Zeit zahlreich verschwundenen Leute zu suchen. Dabei macht er auch Galinas Bekanntschaft, und für diese ist prägend, dass Jakov ungläubiger Zeuge wurde, wie ein Passant sich vor seinen Augen in einen Vogel verwandelte. Ist Galina doch nicht so verrückt, wie alle annehmen?

Diese Frage stellt sich schließlich auch Galina selbst, die einen Künstler namens Fjodor kennen lernt, der behauptet, mehr über die Vögel zu wissen.
Alle drei durchschreiten schließlich das Tor in eine andere Welt, den so genannten Untergrund, um den Merkwürdigkeiten dort auf die Spur zu kommen.

Witzigerweise vergleicht die Ankündigung diesen Roman mit Neil Gaiman, und Gaimans Urteil „Abgründig, dunkel, außergewöhnlich!“ wird dem potenziellen Leser natürlich auch nicht vorenthalten. Witzig daran ist, dass genau dieser Vergleich sich beim Lesen von „Die geheime Geschichte Moskaus“ rasch einstellt – allerdings auf nur einer einzigen Ebene. Wie in „Niemalsland“ („Neverwhere“) von Gaiman zieht es die Protagonisten hier in den Untergrund, in dem Figuren aus Märchen und Mythen auf ihn warten und seinen Weg begleiten.

Doch wie gesagt: Das war es auch schon mit den Parallelen, so sehr sich der Vergleich auch aufdrängt. Bei Sedia sind es die russischen Mythengestalten, die nach und nach in der Vordergrund rücken, und der Leser macht so die Bekanntschaft mit Rusalkis, Domowoj und trifft auch auf Prominente der Märchenszene wie beispielsweise Väterchen Frost.
Die meisten Leser dürften nicht allzu vertraut mit der russischen Mythologie sein, und allein das ist schon ein Faktor, der den Roman zu etwas Besonderem und Spannendem macht.

Die Erzählweise des Romans ist im Grunde ebenfalls typisch russisch. Die Stimmung ist eine grundsätzlich politische, der Umbruch Moskaus sowie Zu- und Abneigung gegenüber einer bestimmten Stadt, Region und eben deren Bewohnern schwingt ständig mit. Den Protagonisten selbst haftet Antiheldentum und Melancholie an. Und gerade das macht sie zu dreidimensionalen, realistischen Figuren, die für den Leser, ganz egal, wo dieser lebt, eine Menge Identifikationspotenzial bieten.

Gerade für einen Erstling sind Aufbau und Sprache von „Die geheime Geschichte Moskaus“ wirklich sehr gelungen, so dass es sich sicherlich lohnt, Ekaterina Sedia als Autorin russischer Phantastik im Auge zu behalten.

Jane Yolen: Rattenfänger

Eine Zufallsentdeckung, die mich ziemlich begeistert hat, ist “Rattenfänger: Ein Rock’n’Roll-Märchen”.

Dass das 171-seitige Taschenbuch von Jane Yolen und ihrem Sohn Adam Stemple mit dem „Locus Award“ als bestes Buch des Jahres ausgezeichnet wurde, wirft bei Lesern, die den Award nicht kennen, wohl Fragezeichen auf. So etwas wie die Goldene Himbeere für Filme vielleicht? Mitnichten! Der „Locus Award“ wird vom „Locus Magazine“ seit den Siebziger Jahren vergeben und zeichnet Science-Fiction- und Fantasy-Literatur aus. Tatsächlich gehört er in diesen Genres zu den bedeutendsten Awards, und „Rattenfänger“ – im Original „Pay the Piper“ – wurde in der Kategorie Jugendbuch ausgezeichnet.

Callie, eigentlich heißt sie Calcephony, kämpft im Alltag mit den üblichen Problemen: mit nervigen, strengen Eltern, mit einem jüngeren Bruder, mit Schulaufgaben und –pflichten, mit der Wichtigkeit, „hip“ zu sein.
Ein Konzert ausgerechnet in der trostlosen Gegend, in der Callie wohnt, stellt Callie vor eine wichtige Aufgabe: Wie kann sie es schaffen, dass ihre Eltern ihr erlauben, das Konzert zu besuchen? Callie gelingt es mit einer kleinen List tatsächlich, allerdings muss sie dafür einen Artikel für die Schülerzeitung über das Konzert schreiben.
Beim Konzert selbst wundert sich Callie über die hypnotische Wirkung der Band Messingratte auf das Publikum, doch noch mehr verwundert sie das jugendliche Aussehen der Bandmitglieder, denn zu den Klängen von Messingratte tanzten einst schon ihre Eltern, und doch sehen sie alle jung und attraktiv aus. Hinter der Bühne belauscht Callie dann ein Gespräch und macht eine seltsame Beobachtung. Von einer Blutschuld ist die Rede, von einem Zehnt (dessen Bedeutung sie erst zu Hause nachschlagen muss) aus Silber, Gold oder Seelen, und Callie beobachtet, wie der Leadsänger mit seiner Flöte echte Ratten zum Tanzen bringt. Völlig verstört kehrt sie nach Hause zurück. Irgendwas stimmt nicht mit der Band. Doch wie soll sie das in ihrem Artikel für die Schülerzeitung glaubhaft unterbringen?
Doch plötzlich verschwindet Callies jüngerer Bruder, und mit ihm sämtliche Kinder der Umgebung. Kein Kind ist vom Süßigkeiten sammeln zu Halloween zurückgekehrt. Callie recherchiert und findet eine furchtbare Parallele zwischen Band und einer alten Legende – ist der Rattenfänger von Hameln zurückgekehrt?

Die Bezeichnung „Rock’n Roll-Märchen“ wirkt ein wenig deplaziert bei dieser phantastischen und leicht zu lesenden Geschichte. „Rattenfänger“ ist eine Geschichte, die Realität und Sagen verbindet, die schrittweise ins Reich der Feen führt. Die Folkrockmusik der Band Messingratte ist hierbei der einzige Bezug zu einem „Rock’n Roll-Märchen“.

„Rattenfänger“ ist nicht einfach nur kurzweilig, sondern zugleich auch anspruchsvoll. Die Welt von Callie, ihre Gedanken und Sorgen, sind jugendlich, wirken jedoch stets authentisch, nie gekünstelt, aufgesetzt oder übertrieben.
Dem gegenüber stehen die Rückblicke, die nach und nach die Geschichte hinter der Band Messingratte enthüllen und immer weiter in eine Welt der Magie und Mystik entführen.
Bei all dem ist „Rattenfänger“ jedoch kein seichtes Buch. Es geht ordentlich zur Sache und der Leser lernt bald, dass auch Feen grausam sein können. Dennoch ist der Pegel der Brutalität jugendtauglich und genau in richtigem Maße realistisch (insofern bei einem Fantasybuch dieser Begriff passend anzuwenden ist).

Die stabile Paperback-Ausgabe hält einiges aus, so dass man das Buch wunderbar auch unterwegs lesen kann. Das Buch macht sich jedoch ebenso gut im Regal – vielleicht sogar mit zu betrachtender Front, denn das Coverbild von Freya Maul lohnt den Anblick und ist herrlich poppig.

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