Durchgeknallt

Der Film, der nach dem bereits besprochenen Buch gedreht wurde, war erstaunlich erfolgreich. Es geht um “Durchgeknallt – Girl, Interrupted”.

Der Erfolg des Films, Angelina Jolie bekam für die Darstellung der Lisa sogar einen Oscar als beste Nebendarstellerin, ist vor allem deshalb so überraschend, weil es im Grunde keine nennenswerte filmische Handlung gibt, anders also als beispielsweise bei “A beautiful mind”, der ebenfalls eine psychische Erkrankung im Fokus hat, aber eben einen klaren Verlauf, eine deutliche Geschichte und Absicht verfolgt. Gut, darum hat “A beautiful mind” wohl auch vier Oscars statt einem eingeheimst.

“Durchgeknallt” ist ähnlich tagebuchartig wie Susanna Kaysens gleichnamiger Roman, und so sieht man Susanna, gespielt von Winona Ryder, auch immer wieder mal in ihrem Tagebuch schreiben. Durch diesen Stil geht es im Grunde auch weniger um die Entwicklung der Protagonistin, auch wenn der Film mit ihrer Einweisung in die Klinik beginnt und mit ihrer Entlassung endet, sondern es handelt es sich um eine Art Charakterstudie.
Dabei steht nicht einmal nur Susanna als Borderline-Diagnostizerte im Mittelpunkt, sondern auch die Soziopathin Lisa (Angelina Jolie) und die Magersüchtige Daisy, ebenso wie die anderen Patientinnen der Station, die allesamt eine wirklich gute schauspielerische Leistung abliefern, auch wenn Größen wie Vanessa Redgrave als Leiterin der Einrichtung und Whoopi Goldberg als Krankenschwester eher im Hintergrund bleiben.

Der Film zeigt vier Dinge besonders gut: Die Wackligkeit der – heutzutage – Modediagnose Borderline, gerade im Hinblick auf die 60er Jahre, für die die gesellschaftliche und politische Lage, die im Film am Rande Raum erhält, durchaus relevant sind, Psychiatriealltag in den 60er Jahren, die Dynamik einer psychiatrischen Station und zuletzt, dass ein solcher Film fast nur mit Frauen durchaus auch Brisanz zeigt und spannend ist.
Tatsächlich ist Jared Leto in einer Nebenrolle der einzig erwähnenswerte männliche Darsteller im Film.

Interessant ist auch, dass der Film auf dem Buch basiert, Buch und Film aber dennoch unabhängig voneinander exstieren können und sich sehr gut ergänzen.

Arsène Lupin

Maurice Leblanc schuf Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts mit Arsène Lupin eine Romanfigur, die sich größter Beliebtheit erfreut und in zwanzig Büchern Leblancs im Mittelpunkt steht. Arsène Lupin ist eine Figur, die es sogar schon auf die Theaterbühne schaffte – und zum Film, denn zu Lupin entstand sogar schon ein Stummfilm. Im Mittelpunkt dieses Artikels hier steht jedoch der 2004 entstandene Film von Regisseur Jean-Paul Salomé, der frei ab sechzehn Jahren als DVD bei Sunfilm Entertainment veröffentlicht wurde.

Arsène Lupin erlebt als kleiner Junge mit, wie sein Vater Théophraste als Dieb abgeführt werden soll. Sein Vater kann entkommen, doch in einer Nacht- und Nebelaktion kehrt er zurück und bittet den Sohn um Mithilfe bei einem Raub. Der Junge kommt der Bitte nach und stiehlt so erstmals schon im Kindesalter etwas von hohem Wert. Am Tag darauf findet man allerdings die Leiche seines Vaters – ein schwerer Schlag für Arsène, der seinen Vater bewundert.

Als Erwachsener ist Arsène schließlich in die Fußstapfen seines Vaters getreten. Er ist ein Meisterdieb, überall bekannt, doch auch gefürchtet, denn Arsène Lupin wird wegen Mordes gesucht. Unbekannt ist dabei zumeist, dass Arsène einem strengen Kodex folgt. Er mordet nicht, er stiehlt – ähnlich Robin Hood – nur von denen, die den Reichtum ‚übrig’ haben, er bestiehlt niemals zwei Male dieselbe Person.

Eines Tages begegnet Arsène der geheimnisvollen Joséphine, und diesmal raubt nicht er in erster Linie ein weibliches Herz, sondern sie das seine. Zusammen mit Joséphine will Arsène das Geheimnis dreier legendärer Kreuze entschlüsseln, um so zu unvorstellbarem Reichtum durch einen Schatz zu gelangen.
Doch Arsène Lupin wird stets von den Schatten seiner Kindheit verfolgt …

Obwohl der Film eine Laufzeit von über zwei Stunden hat, bietet er relativ wenig Raum für Details. Arsène Lupin, dargestellt von Romain Duris, ist hier Meisterdieb, doch seine mit der Zeit erworbene Bildung bleibt – anders als in den Romanen – im Verborgenen. Es entsteht somit ein eigenständiges Bild des charmanten Diebs, das sich von den Romanvorlagen entsprechend lossagt. Davon abgesehen aber verfliegt die Zeit des Zuschauens wie im Flug und am Ende ist der Zuschauer nicht nur traurig, weil er Zeuge eines Dramas wurde, sondern auch, weil der Film schon ein Ende gefunden hat. Noch viele Stunden mehr hätte man sich Arsène Lupins Machenschaften angesehen und ihn dabei näher kennen gelernt, hätte gern seinem Glück mit Clarisse, dargestellt durch Eva Green, beigewohnt und mehr über die geheimnisvolle Joséphine, durch Kristin Scott Thomas verkörpert, erfahren.
Ungern lässt man die großartigen Aufnahmen, zu denen wirklich imposante Landschaftsaufnahmen gehören, ein Ende nehmen und verzichtet auf die gut gewählten Kamerapositionen und das wundervolle Ambiente.

Zum Glück bietet die DVD als Extra einen Audiokommentar des Regisseurs, was einem gleich eine gute Erklärung dafür bietet, warum man den Film gleich noch ein zweites Mal anschauen mag – oder vielleicht auch noch ein drittes Mal wegen der französischen Tonspur?

„Arsène Lupin“ ist ein Film, der einfach Spaß macht, der sehr hochwertig abgedreht wurde und dessen Potenzial auf DVD voll erhalten blieb. Er spricht zudem alle Emotionen an: Liebe, Freude, Leidenschaft, Hass, Trauer, Enttäuschung, Wut … sie alle und noch mehr sind in diesem Film zu sehen – und in einer Nebenrolle übrigens auch Matthieu Carrière.

Möwengelächter

“Möwengelächter” ist ein Roman der isländischen Autorin Kristin Marja Baldursdóttir mit dem isländischen Originaltitel „Mávahlátur“. Im folgenden geht es in erster Linie um die Verfilmung dieses Romans, wobei es aber Bezüge zum Buch gibt.

Das Mädchen Agga lebt bei ihren Großeltern. Ebenfalls im Haushalt leben Aggas Großtante und ihre Tanten Dodo und Ninna. Das kleine Haus im ebenso kleinen isländischen Fischerort ist also prall gefüllt, als plötzlich noch Besuch vor der Tür steht: Freya aus Amerika, ebenfalls eine Tante Aggas, ist zurückgekehrt und wird mit offenen Armen in dem überfüllten Haushalt aufgenommen.

Doch Agga ist misstrauisch. In Freya sieht das Mädchen das Böse, und Agga ist weit davon entfernt, in Freya die Göttin zu sehen, die die anderen Damen des Haushalts und vor allem die Männer im Ort in Freya zu erkennen glauben. Agga hingegen ist überzeugt davon, dass Freya nur deshalb schon Witwe ist, weil sie ihren amerikanischen Mann auf dem Gewissen hat. Auch am Tod des Gatten von Freyas Freundin, der bei einem mysteriösen Hausbrand ums Leben kommt, trägt Freya laut Agga auf jeden Fall die Schuld. Aggas Vorwürfe verhallen jedoch, denn niemand, auch nicht ihr Freund Magnus, der als Polizist arbeitet, glaubt ihr.

Zu allem Überfluss verliebt Freya sich schließlich auch noch ausgerechnet in Björn Theódór aus gutem Hause, sehr zum Leidwesen dessen Familie und der eigentlich für Björn ausgesuchten Gattin. Doch Freya setzt sich durch, zumindest sieht es fürs Erste so aus …

„Möwengelächter“ ist eine isländische Geschichte, die sicherlich in erster Linie auch für isländische Leser gedacht war. So kommt es, dass der Film, der sich sehr dicht an die Vorlage hält und nicht wenige Dialoge komplett übernommen hat, für einen Zuschauer, der Island, seine Geschichte und sein Wesen, nicht kennt, schwierig einzuordnen und zu verstehen ist.

Buch und Film erzählen die Geschichte einer bestimmten Lebensart, einer bestimmten Zeit und der Probleme, die in dieser Zeit vorherrschend waren. Verrät das Buch einiges über politische Hintergründe und die Engpässe in der Versorgung, denen man mit Rationierung zu begegnen versuchte, laufen solche Aspekte beim Film eher nebenher. Größeres Gewicht wird auf die Emanzipation der Frauen zu einer Zeit, in der dieser Begriff noch nicht geprägt war, gelegt, bei denen Freya als Vorreiterin gelten soll. Die Ausarbeitung dieses Aspekts in der Filmfassung ist allerdings auch nicht völlig sauber gelungen, da aufgrund des Zeitmangels beim Film (hinsichtlich der Gesamtlaufzeit) die Auswirkungen von Freyas Anwesenheit und Tun auf die anderen Frauen des Haushalts nicht immer klar erkennbar sind.

Einen wirklich großen Fehler hat man sich allerdings bei der Ankündigung des Films geleistet. „Eine Liebesgöttin, ein kleines Mädchen und viele dämonische Frauenzimmer. In ein und demselben Haus.“, so ist es auf der DVD-Hülle zu lesen, und die weitere Beschreibung des Films zeigt „Möwengelächter“ als Tragikomödie „mit wundervollen Bildern der weiten isländischen Landschaft, einer Portion nordischer Mythen und vor allem viel Humor“.
Durch diese Beschreibung entsteht ein Eindruck, der den Film eher irgendwo im fantastischen Bereich ansiedelt, der jedoch schlichtweg völlig falsch ist. Die Spitzzüngigkeit und der daraus resultierende Humor des Buches schaffte den Weg nicht in die Filmumsetzung, so dass eher von einem Drama als von einer Tragikomödie gesprochen werden kann. Von dämonischen Frauenzimmern und nordischen Mythen kann ebenfalls nicht die Rede sein, denn es handelt sich um völlig normale Frauen und die Erwähnung von Mythen bezieht sich lediglich auf die Frage, ob Freya bei ihren nächtlichen Spaziergängen wohl mit den Feen tanzt und auf den Vergleich von Freya mit der Elfenkönigin aufgrund einer Schauspielaufführung.

Das Schauspiel der Darsteller ist allerdings durchwegs positiv und authentisch zu bezeichnen, wobei vor allem Margrét Vilhjálmsdóttir in ihrer Rolle als Freya Tribut zu zollen ist, auch wenn vor allem deutsche Zuschauer sich über Heino Ferch in der Rolle des Björn Theódór sicherlich freuen dürften.

Auch bei Bild und Ton gibt es keinerlei Mängel zu beklagen, beides ist durchweg sauber und scharf, die Extras der DVD lassen hingegen leider zu wünschen übrig. Zwar gibt es eine Personenübersicht und der Regisseur teilt seine Gedanken zum Film mit, doch beides sind nette Gimmicks ohne Tiefgang, die nicht helfen, den Film richtig einzuordnen und besser zu verstehen. Zumindest mehr Informationen zur isländischen Zeit und Entwicklung, zur Gesellschaft und zur Buchvorlage, wären sinnvoll gewesen.

Wer die isländisch-britisch-deutsche Produktion aus dem Jahr 2001 mit den Maßstäben misst, die der DVD-Verpackung zu entnehmen sind, wird sicherlich enttäuscht werden. Wer sich hingegen für realistische Dramen mit Anspruch und gute Buchumsetzungen interessiert, der dürfte Gefallen an „Möwengelächter“ finden.

Wire in the blood: Hautnah – Die Methode Hill

Val McDermid ist eine schottische Krimiautorin, die mittlerweile mit drei Buchserien Erfolge feiert. Eine dieser drei Serien ist es, auf deren Basis „Wire in the Blood“, die TV-Serie, entstand, die im Deutschen eigentlich „Hautnah – Die Methode Hill“ heißt. Die ersten beiden Folgen der TV-Serie basieren direkt auf Titeln Val McDermids.
Die ersten drei Folgen erschienen im Februar 2007 als Mini-Box bei Epix, mittlerweile sind auch die zweite und dritte Staffel erhältlich.

Folge 1: Das Lied der Sirenen (The Mermaids Singing):
Polizistin Carol Jordan bittet den umstrittenen Psychologen Tony Hill auf eigene Faust bei den Ermittlungen gegen einen Mörder um Hilfe. Hill ist nicht sonderlich beliebt, weil er ein mit sich selbst sprechender und allzu ehrlich und frei heraus denkender Mann ist, vor allem aber, weil er regelmäßig Straftäter in der Psychiatrie und im Gefängnis besucht und über Jahre hinweg weiter betreut, eine Beziehung zu ihnen aufsucht und sich sogar von ihnen berühren lässt. Seine Art, mit der er Psychopathen besser verstehen können will, stößt nicht gerade auf Verständnis, auch wenn ihm bisherige Erfolge Recht geben.
Im aktuellen Fall geht es um ermordete Männer. Kaum ist Hill in den Fall einbezogen worden, stirbt ein dritter Mann: ein Polizist. Nur unwillig akzeptiert die Polizei Hills klare Annahme, dass es sich um einen Serientäter handelt und die Emotionalität, die mit der Ermordung des Polizisten in das Revier Einzug hält, ist nicht gerade förderlich für die Ermittlungen.
Hill gibt Hinweise, erstellt ein Profil, denn als Profiler ist er schließlich bekannt, allerdings scheinen manche Aspekte der Morde keinen Sinn zu ergeben. Hill gibt nicht auf, doch wird er die Lücken schließen können, bevor es weitere Opfer gibt?

Folge 2: Schlussblende (Shadows Rising):
Eine Mädchenleiche wird in einem See gefunden. Wieder wird Tony Hill zu den Ermittlungen hinzugezogen, wobei es zunächst nicht so aussieht, als könne er in diesem Fall weiterhelfen. Dies ändert sich jedoch rasch, als eine weitere Leiche entdeckt wird und sich das Profil eines Serienkillers herauskristallisiert. Doch was treibt diesen Mörder an und natürlich vor allem: Wer ist er?
Parallel zu diesen Entwicklungen befassen sich Carol Jordan und Tony Hill mit einem Stalker, der Amanda Vance, den weiblichen Part eines bekannten TV-Moderatorenehepaars, verfolgt. Auch hier spitzt die Lage sich empfindlich zu, als es auch hier zu Todesfällen kommt, bei denen Amandas Hund nur das erste Opfer ist …

Folge 1: Mein ist die Rache (Justice Painted Blind):
Als seine junge Frau tot in einem Waldstück aufgefunden wird, erinnert die Art des Todes in manchen Details empfindlich an einen mehrere Jahre zurückliegenden Mord an einem elfjährigen Mädchen. So zögert man nicht, Tony Hill zu den Ermittlungen hinzuzuziehen, um den Fall möglichst rasch lösen zu können. Die Polizei sieht sich unter einem großen Druck, denn der Angeklagte im Mordfall des jungen Mädchens wurde damals frei gesprochen, wogegen sich die Öffentlichkeit empört hatte. Als nun mit der Toten im Wald ein scheinbar ähnlicher Mordfall bekannt wird, gehen die Menschen davon aus, dass es sich um denselben Täter handelt: um den Mann, der schon vor Jahren nach Meinung der Öffentlichkeit fälschlich als unschuldig entlassen wurde.

Die Begeisterung von Lesern und Fernsehzuschauern an Krimiserien ist ungebrochen, aber schon lange sind dabei Serien besonders gefragt, die auf eine besondere Weise an die Thematik herangehen. Ein erfolgreiches Beispiel für solch eine Serie ist „CSI“ (von der ich ebenfalls Fan bin bzw. von CSI: Las Vegas), bei der durch akribische Untersuchungen schließlich Mörder gefunden werden, doch auch die Profiler-Komponente erfreut sich wachsender Beliebtheit, so dass ein Protagonist wie Tony Hill offene Türen beim Publikum einrennt.
Obwohl die Serie also vordergründig zunächst einmal mit dem Trendwasser fährt, weist sie spezifische Elemente auf: Hills Eigenarten, die schon für sich genommen psychisch auffällig wirken, wenig auf Menschen des üblichen Umfelds ausgerichtet sind, und durch seine Methoden, etwa das Nachstellen von Opferszenen mit der eigenen Person, Selbstgespräche und Zwiegespräche mit den Mördern, Rollenspiele und derlei, wirkt Tony Hill wahrhaft außergewöhnlich. Dabei ist das, was dem Zuschauer als exotisch präsentiert wird, keinesfalls so seltsam, wie es wohl auf die meisten wirkt, sondern vieles wird im Alltag von Psychologen, Psychiatern, Pädagogen und anderen durchaus angewendet, eingesetzt und geübt.
Dennoch: Gerade der Charakter Tony Hills ist es, der bei dieser Serie unwahrscheinlich fesselnd wirkt.

Dargestellt wird der kauzige Psychologe von Robson Green, und dies auf eine durchweg authentisch wirkende Art und Weise. Green verkörpert alles für diesen Charakter Nötige sehr professionell und wirkt obendrein nicht nur auf Kollegin Carol Jordan, ebenfalls lebendig gespielt von Hermione Norris, auf eine besondere Art attraktiv.

Wer Krimiserien mag und sich dort auch für „Exoten“ interessiert, für Psychologen, Profiler und eben auch Serienkiller, der ist mit „Hautnah – Die Methode Hill“ oder eben „Wire in the Blood“ sehr gut beraten und kann sich rundum gut unterhalten fühlen. Der des Öfteren angestellte Vergleich zur Serie „Für alle Fälle Fitz“ hinkt jedoch, denn Fitz und Hill verkörpern völlig unterschiedliche Menschentypen, arbeiten völlig unterschiedlich und aus gänzlich verschiedenen Motivationen heraus, außerdem können die Folgen von „Wire in the Blood“ auch gut für sich allein stehen, während in „Für alle Fälle Fitz“ viel Privates, das sich im ständigen Wechselspiel befindet, eine größere Rolle einnimmt.

Man hat sich bei „Wire in the Blood“ nicht nur erfolgreich darum bemüht, dass die einzelnen Episoden für sich stehen können, sondern jede Folge weist zudem unterschiedliche Effekte auf, so dass es gelingt, den Zuschauer auch abseits der vorgestellten Handlung zu überraschen. Besonders gelungen zeigt sich dies in der dritten Folge, in der wiederholt laut eingehämmerte Buchstaben auf einer Schreibmaschine sowie Zeichnungen des – unbekannten und noch zu ermittelnden – Mörders eingeblendet werden.

Bei der DVD-Box wären mehr Extras als Biografien auf Texttafeln und den üblichen Trailern wünschenswert gewesen, auch wenn die drei Folgen mit knapp dreißig Euro für etwa 285 Minuten Laufzeit zu einem fairen Preis zu haben sind.

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